VERANSTALTUNG
Potenziale der Paludikultur und Synergien von Nutzung und Naturschutz
5. Oktober 2026 | 11:00-18:00 Uhr
Ritterhude
Paludikultur – die produktive Nutzung nasser und wiedervernässter Moorböden bei gleichzeitigem Torferhalt – verbindet Moorboden- und Klimaschutz mit wirtschaftlicher Wertschöpfung. Gleichzeitig kann sie positive Effekte für Biodiversität, Wasserrückhalt und Wasserqualität entfalten. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie sich diese Ziele in der Praxis miteinander vereinbaren lassen.
VERANSTALTUNG
8. Oktober 2026
Recklinghausen
Obwohl Nordrhein-Westfalen nicht zu den moorreichen Bundesländern zählt, bieten seine Moorstandorte ein erhebliches Potenzial für den Klima- und Biodiversitätsschutz. Die Veranstaltung bringt Akteur*innen aus Moorschutz, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis zusammen, um zentrale Umsetzungshemmnisse bei der Wiedervernässung zu identifizieren und gemeinsam Lösungsansätze zu diskutieren.
PROJEKT
MoSa
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Das Vorhaben zielt darauf ab, ein nachhaltiges und klimaverträgliches Moorbodenschutzmanagement für die Moorregionen Sachsens zu gewährleisten, welches die Grundlage für die strukturierte Umsetzung einer dauerhaften und weitgehenden Wiedervernässung von Moorböden in den Moorregionen bildet. Im Rahmen des Vorhabens wird eine strategische Steuerung des Moorbodenschutzes in Sachsen eingerichtet.
PROJEKT
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Der Kreis Borken ist der moorreichste Kreis Nordrhein-Westfalens. Aufgrund der besonderen Verantwortung der Kreisverwaltung für den Schutz und die Wiederherstellung der Moorgebiete wurde zum 01.05.2026 eine neue Personalstelle unter dem Vorhabenstitel „INA: Moorbodenschutzmanagement im Kreis Borken“ eingerichtet. Diese wird über das Förderprogramm InAWi des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) über eine Laufzeit von 7 Jahren zu 90 % gefördert und ist die erste ihrer Art in NRW.
PROJEKT
WIRMOOR
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Das Projekt WIRMOOR entwickelt eine länderübergreifende Strategie für den Moorbodenschutz im Schwäbischen Donaumoos (Bayern/Baden-Württemberg). Ziel ist es, Wiedervernässung, landwirtschaftliche Nutzung und regionale Entwicklung in Einklang zu bringen.
PROJEKT
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Im Naturschutzgebiet Moorgürtel werden 13 ha dauerhaft vernässt. Das Gebiet befindet sich im öffentlichen Besitz und umfasst einen Hochmoorkern im Königsmoor mit einer fünf bis sechs Meter dicken Torfschicht. Eine besondere Herausforderung liegt in den unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen der angrenzenden Flächen. Damit diese nicht von der Wasserstandsanhebung beeinflusst werden, ist der Einbau von unterirdischen wasserstauenden Spundwänden in Kombination mit einzelnen Stauwehren vorgesehen.
PROJEKT
MoorReRoFlu 67AN12006
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Der Staatsbetrieb Sachsenforst plant als Beitrag zur Senkenleistung des LULUCF-Sektors gemäß den Zielen des Bundes-Klimaschutzgesetzes die Umsetzung von investiven Maßnahmen für eine Wiedervernässung des Moores am Roten Fluss im Vogtlandkreis, Forstbezirk Eibenstock, Revier Grünheide, Abteilung 331/332 auf einer Fläche von 10 ha (675 m ü. NN, 990 mm Jahresniederschlag, Jahresmitteltemperatur 7,1 °C). Die Maßnahmenflächen liegen im Naturpark Erzgebirge/Vogtland sowie in einer Trinkwasserschutzzone.
VERANSTALTUNG
Peat Talks – Weihenstephaner Moorgespräche
30. September 2026 | 16:00 - 17:30 Uhr
Online
Eine ökonomische Perspektive auf die Paludikultur.
Die „Peat Talks – Weihenstephaner Moorgespräche“ sind monatlich online stattfindende Web-Seminare des Peatland Science Centre (PSC). Immer am letzten Mittwoch im Monat um 16 Uhr (Ausnahmen vorbehalten – bitte beachten Sie das Programm!) wird in einem Vortrag mit anschließender Diskussion ein Themenschwerpunkt aus der aktuellen Moorforschung erläutert.
PROJEKT
Klima-, Wasser- und Artenschutz im Fichtelgebirge
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Das Projekt verfolgt die umfassende Restaurierung und Wiedervernässung von Moorflächen im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Ziel ist es, historisch entwässerte Hoch-, Übergangs-, Nieder- und Quellmoore hydrologisch zu stabilisieren, die Torfzersetzung zu stoppen und die ökologischen Funktionen der Moore dauerhaft wiederherzustellen.
VERANSTALTUNG
Moorführung
8. November 2026, 12:00–14:00 Uhr
Ende der Straße Fiersbarg, Anfang Wittmoor, 22397 Hamburg
Es heißt, im Moor leben Geister, Hexen und bizarre Gestalten. Ob sich diese im letzten Hochmoor von Hamburg finden lassen?
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