PROJEKT
Klima-, Wasser- und Artenschutz im Fichtelgebirge
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Das Projekt verfolgt die umfassende Restaurierung und Wiedervernässung von Moorflächen im Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge. Ziel ist es, historisch entwässerte Hoch-, Übergangs-, Nieder- und Quellmoore hydrologisch zu stabilisieren, die Torfzersetzung zu stoppen und die ökologischen Funktionen der Moore dauerhaft wiederherzustellen.
VERANSTALTUNG
Moorführung
28. März 2026 | 10:00–13:00 Uhr
Neu Wulmstorf
Seit jeher prägen die Elemente nicht nur die Landschaft des Moorgürtels, sondern auch die Beziehung von Mensch und Moor. Wir begeben uns auf die Spuren des Gestern, Heute und Morgen zwischen Weiden, Wettern und Windrädern, versunkenen Torfstichen, nässeliebenden Rindern und heilenden Hochmoorresten.
Anmeldung bis 25. März | kostenlos
VERANSTALTUNG
Moor.Fokus – Vom Wissen zum Handeln
10.-12. September 2026
Freising
Das Peatland Science Centre (PSC) und die Deutsche Gesellschaft für Moor- und Torfkunde e. V. (DGMT) veranstalten gemeinsam die Jahrestagung 2026. Alle Interessierten sowie Fachkolleginnen und Fachkollegen aus Deutschland und den Alpenanrainerstaaten sind herzlich eingeladen, miteinander zu Moorökosystemen in Austausch zu treten. Der besondere Fokus wird auf Moorlandschaften im Alpenraum liegen.
PROJEKT
Klima- und Naturschutzstrategie Moorgut Jordanshof
Das Vehnemoor wurde entwässert, land- und torfwirtschaftlich genutzt und 1991 als Naturschutzgebiet ausgewiesen. 2025 wurde bei den Unteren Naturschutzbehörden Ammerland und Cloppenburg die Wiedervernässung, Entwicklung als CO₂-Senke und artenreiches Moor beantragt.
PROJEKT
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Die „Kompensationsmaßnahme Siebendörfer Moor“ dient der Kompensation von Eingriffen in Natur und Landschaft durch den Bebauungsplan Nr. 39 „Industriepark Göhrener Tannen“. Auf einer Fläche von ca. 250 ha soll der oberflächennahe Wasserspiegel geringer als bisher abgesenkt werden. Hierdurch sollen die vorhandenen Niedermoortorfreste erhalten und die Lebensraumbedingungen für die moortypische Fauna und Flora verbessert werden.
PROJEKT
Mit fast 2.600 Hektar ist das Pfrunger-Burgweiler Ried das zweitgrößte zusammenhängende Moorgebiet Südwestdeutschlands. Was die Eiszeiten vor tausenden von Jahren haben entstehen lassen, wurde von Menschenhand in relativ kurzer Zeit drastisch verändert. Im Zuge des Projektes erfolgt in Teilen des Rieds eine Renaturierung durch Wiedervernässung.
PROJEKT
VG-026
Südlich der Ortschaft Jamitzow, am Peenestrom, liegt der Polder Jamitzow, ein bisher stark entwässertes, degradiertes Moor. Durch geeignete Maßnahmen, Einstellung des Schöpfwerkbetriebes, Abtrennung vom Nachbarpolder und Rückbau bzw. Verschluss sowie die Erneuerung von Durchlässen wird die künstliche Entwässerung des Polders eingestellt.
PROJEKT
Das Cheiner Torfmoor ist durch seine Abgeschiedenheit im Schatten der ehemaligen innerdeutschen Grenze, welche heute das Grüne Band bildet, weitgehend von einer tiefgreifenden Entwässerung verschont geblieben. Aus zahlreichen Quellen gespeist, hat sich hier ein buntes Mosaik aus artenreichen Feuchtwiesen, Moor- und Sumpfwäldern erhalten.
FÖRDERUNG
seit 1982
Der Bayerische Naturschutzfonds fördert den Schutz, die Pflege und die Entwicklung von Natur und Landschaft innerhalb des Freistaates Bayern.
PROJEKT
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Der Polder Bauernhand befindet sich im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte westlich von Neukalen. Das Projektgebiet ist ca.108,9 ha groß und Teil des Talmoorkomplexes der Teterower Peene. Im Rahmen des Projektes wird der bislang entwässerte und extensiv genutzte Polder Bauernhand wiedervernässt. Der Schöpfwerksbetrieb wird eingeschränkt, eine Staukaskade errichtet und Gräben zurückgebaut. In dem Projekt wird erstmalig die MoorFuturesflex Methode erprobt. Dies heißt, dass die Emissionsminderung jährlich durch Messung der Wasserstände belegt und erst nach Verifizierung der Klimaschutzleistung CO2 Zertifikate ausgegeben werden (ex post). Basierend auf dem Greenhouse Gas Emission Site Types Ansatz (GEST), wird eine Emissionsreduktion von ca. 550 t CO2-Äq. pro Jahr im Vergleich zum Referenzszenario erwartet. Über die Projektlaufzeit von zunächst 16 Jahren können bis 2040 ca. 8.800 t CO2-Äq. vermieden werden.
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