Hier werden alle in der Moorschutzdatenbank eingetragenen Projekte (z. B. Wiedervernässung, Forschung) gelistet (weitere Hinweise hier). Wenn Sie Projekte beisteuern wollen, nutzen Sie bitte das Projektformular.
Um die großflächige Umstellung zu torferhaltender, nasser Moornutzung vorzubereiten, fördert das BMEL fünf Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) und das BMUV vier Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz. Diese haben die Aufgabe, im praxisrelevanten Maßstab Moorböden zu vernässen, Paludikulturen zu etablieren und zu bewirtschaften, Verwertungs- und Vermarktungsketten für die Paludi-Biomasse aufzubauen und die ökologischen und ökonomischen Effekte der Umstellung zu untersuchen.
Partizipative Entwicklung regionaler Lösungsansätze für den Moorbodenschutz
Sep 2023 - Nov 2026
Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, herauszuarbeiten, wie die Menschen vor Ort bei möglichen Wiedervernässungen von Moorböden am besten in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbezogen werden können. Zum anderen wird untersucht, welche der Wiedervernässung folgenden Maßnahmen (verschiedene Bewirtschaftungsmöglichkeiten, touristische Angebote, Abkauf von Nutzungsrechten, etc.) unter welchen Bedingungen auf die größte Akzeptanz stoßen.
Das Ziel dieses Model- und Demonstrationsvorhabens ist es, die Wiedervernässung und die Bewirtschaftung von Niedermooren praxistauglich zu demonstrieren. Geplant ist es, auf vier Flächen den ursprünglichen Wasserstand wiederherzustellen und vermarktungsreife Verwertungsmöglichkeiten für die Anbauprodukte zu entwickeln.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Schaffung von Grundlagen zur naturschutzfachlichen Bewertung von Moor-Photovoltaik-Anlagen und zur Ausgestaltung des Ausbaus von Moor-Photovoltaik im Sinne des Natur- und Klimaschutzes unter Berücksichtigung landwirtschaftlicher, technischer und sozioökonomischer Anforderungen.
Das Ziel dieses Projektes ist die großflächige Wiederherstellung des Wasserstandes im grenzüberschreitenden Hochmoor in den Teilgebieten "Aamsveen" (NL) und "Hündfelder Moor" (D), der die Stabilisierung und/oder Wiederentwicklung zahlreicher Hochmoor-assoziierter Lebensraumtypen ermöglicht.
Das zentrale Ziel dieses Verbundvorhabens ist die Erprobung neuer Torfersatzstoffe auf Basis von regional anfallenden und nachwachsenden Reststoffen. Im Rahmen des Vorhabens wird desweiteren auch eine Qualitäts- und Nachhaltigkeitsprüfung der Torfersatzstoffe durchgeführt.
Ziel dieses Teilvorhabens (FKZ: 2222MT001B) des Projektes "EDELNASS" ist die Entwicklung und exemplarische Realisierung von Verfahren zur Gewinnung und Aufbereitung von Faserrohstoffen für den Einsatz im Sektor Pulp und Papier.
In diesem Forschungs- und Entwicklungsprojekt beschäftigt sich eine Nachwuchsforschungsgruppe der Hochschule Osnabrück mit der Entwicklung und Evaluierung von gärtnerischen Kultursubstraten auf der Basis von nachwachsenden, heimischen Rohstoffen.
Ziel dieses Teilvorhabens (FKZ: 2222MT001C) des Projektes "EDELNASS" ist die Veredelung von Nassgrünland-Biomasse zu Plattformchemikalien (Grundchemikalien, die aus pflanzlichen Materialien gewonnen werden).
Das zentrale Ziel dieses Verbundvorhabens ist es, verschiedene stoffliche Verwertungswege von Nassgrünland-Biomasse aus Paludikulturen zu analysieren und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit (u.a. als Faserstoffe) zu untersuchen, sowie diese ökonomisch und ökologisch zu bewerten.
Ziel dieses Teilvorhabens (FKZ: 2222MT001D) des Projektes "EDELNASS" ist die Entwicklung von Verpackungslösungen aus HMF, ein hochwertiges Basischemikal, das zu recyclebarem, biobasiertem Hochleistungskunststoff PEF weiterverarbeitet werden kann.
Ziele dieses Teilvorhabens (FKZ: 2222MT001A) des Projektes EDELNASS sind die Koordination des Projektes, der Wissenstransfer, sowie die Öffentlichkeitsarbeit. Des Weiteren geht es um die ökologische und die ökonomische Bewertung der stofflichen Verwerung von Aufwüchsen von wiedervernässtem Moor-Grünland.
Im Rahmen des Kurzprojektes „Anfertigung erster Paludi-Bauplatten zur Bemusterung und Machbarkeitsbeurteilung" untersuchte der Donaumoos-Zweckverband von Mai 2023 bis Mai 2024 die Wertschöpfungsmöglichkeiten für Moorkulturen im Bereich der Baubranche.
Renaturierung von Moorlebensräumen auf der Bergischen Heideterrasse
Apr 2023 - Mär 2029
Im Projektgebiet werden insbesondere durch den Verschluss von Entwässerungsgräben Moorstandorte in ihrer hydrologischen Situation verbessert und wiedervernässt. Die unterschiedlichen Moorlebensräume werden so aufgewertet und in ihrer Funktion als besonderes Habitat und Träger von Ökosystemleistungen gesichert. Die lokale und regionale Bevölkerung arbeitet aktiv an der Maßnahmenumsetzung mit und wird durch diese Einbindung für die Bedeutung von Moorlebensräumen sensibilisiert.
Dieses Umsetzungsprojekt führt die Renaturierung und Wiedervernässung von Moorlebensräumen auf der Bergischen Heideterrasse aus. Hierfür werden Detailpläne erarbeitet und im Gelände Entwässerungsgräben zurückgebaut. In einer Vorstudie wurden 500 Hektar entwässerte Fläche als Projektfläche identifiziert.
Mooreinsatz vor Ort - Fotobuch - Wanderausstellung zur Klimakrise
Feb 2023 - Dez 2027
Dieses Moor- und Klimaschutzprojekt umfasst drei Bereiche, die das Rahmannsmoor im Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide unterstützen und die Umweltbildung vorantreiben: Mooreinsatz vor Ort, Fotobuch und Wanderausstellung zur Klimakrise.
Ziel dieses Teilvorhabens (FKZ: 2221MT020C) des Projektes "MOOSstart" ist die Etablierung eines Produktionsprozesses von Torfmoos-Saatgut im low cost- Bioreaktor, sowie dessen ökonomische Bewertung.
Ziel dieses Projektes ist die Wiederherstellung von rund 200 Hektar Moorflächen zu einem wachsenden Hochmoor. Dieses wird dauerhaft als "Klimamoor" gesichert.
Ziele dieses Teilvorhabens (FKZ: 2221MT020D) des Projektes "MOOSstart" sind der Praxistest des low-cost Bioreaktors und die Ausbringung von Torfmoos-Saatgut.
Im Projekt ReReetBB wird versucht, zusammen mit Kooperationspartner*innen aus Landwirtschaft und Dachdeckergewerbe die Herausforderungen des regionalen Schilfanbaus sowie der Verwertung von Schilf zu meistern. Des Weiteren wird die Qualität und regionale Verfügbarkeit für die Verwendung von Schilf als Dachreet geprüft und gemeinsam nach weiteren Lösungsansätzen für eine wirtschaftliche Nutzung gesucht. Dabei geht es um Alternativen, wie Schilf als Baustoff, als akustischer und thermischer Dämmstoff, als Verpackungsmaterial oder als Biomasse für die Energieversorgung.