Direkt zum Inhalt

Wertschöpfung

VERANSTALTUNG
Alles Aktuelle rund um den Moorbodenschutz im Bundesland
17. November 2026 | 10:00 -16:00 Uhr
Magdeburg
Das ANK-Regionalbüro und die AG Moorbodenschutz laden herzlich zum 3. Fachtag Moorbodenschutz des Landes Sachsen-Anhalt ein, um den 2023 begonnenen Dialog fortzusetzen. Auf dem Fachtag kommen alle Moor-Akteur*innen aus Verwaltung, Wissenschaft, Praxis und Umsetzung, Beteiligte wie Betroffene von Moorschutzprojekten im Land zusammen, um sich über die laufenden Aktivitäten im Moorschutz zu informieren und auszutauschen.
VERANSTALTUNG
Technik - Bodenschonung - Förderung
11. November 2026
online
Am 11. November dreht sich beim Online-Seminar der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) alles um die bodenschonende Ernte von Paludikulturen auf wiedervernässten Moorflächen. Auf dem Programm stehen Beiträge aus den Modellvorhaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums, eines Herstellers und des Kompetenzzentrums Natürlicher Klimaschutz (KNK), das zur Palu-Förderrichtlinie des Bundesumweltministeriums informiert.
VERANSTALTUNG
Online Abschlussveranstaltung | 27. Oktober 2026 | 15 - 17:30 Uhr
Die Veranstaltung gibt Einblicke in die Ergebnisse des Forschungsvorhabens und stellt insbesondere die Erfahrungen aus den drei Modellregionen „Conventer Niederung“ (Mecklenburg-Vorpommern), „Rambower Moor“ (Brandenburg) und „Großes Bruch bei Wulferstedt“ (Sachsen-Anhalt) vor. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Fragen, Diskussionen und den Austausch von Erfahrungen.
VERANSTALTUNG
Vorstellung des ANK-Förderprogramms Palu mit Fokus auf Fördermodul 4
1. Oktober 2026 | 10:00 - 12:00 Uhr
Online
Das Seminar findet im Rahmen der Online-Reihe „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz – Wissen. Praxis. Förderung.“ statt.
VERANSTALTUNG
Potenziale der Paludikultur und Synergien von Nutzung und Naturschutz
5. Oktober 2026 | 11:00-18:00 Uhr
Ritterhude
Paludikultur – die produktive Nutzung nasser und wiedervernässter Moorböden bei gleichzeitigem Torferhalt – verbindet Moorboden- und Klimaschutz mit wirtschaftlicher Wertschöpfung. Gleichzeitig kann sie positive Effekte für Biodiversität, Wasserrückhalt und Wasserqualität entfalten. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Frage, wie sich diese Ziele in der Praxis miteinander vereinbaren lassen.
PROJEKT
SOLAMO-BW
-
In Solamo-BW werden, neben der Betroffenheit auf Betriebsebene, die Akzeptanz, die Umsetzbarkeit sowie die ökonomische Bewertung von Nutzungskonzepten für landwirtschaftlich genutzte Moore in Baden-Württemberg herausgearbeitet. Dazu werden regional bedeutende Wertschöpfungsketten ermittelt und die Relevanz, u. a. durch Workshops mit Stakeholdern, eingeordnet. Zudem sollen Fragen zur Umsetzbarkeit und den erforderlichen Rahmenbedingungen für die potenziellen Nutzungskonzepte geklärt werden.
VERANSTALTUNG
Komm.Paludi-Wissensveranstaltung
9. Juni 2026 | 11:00 - 12:15 Uhr
online
Als eines von wenigen Nutztieren fühlen sich Wasserbüffel auf wiedervernässten Moorstandorten wohl – ob für die Landschaftspflege, die Fleisch- oder die Milchproduktion. Für Kommunen kann das doppelt wertvoll sein: Naturschutzfachlich bedeutsame Flächen bleiben bewirtschaftet, und Landwirt:innen im Gemeindegebiet finden eine tragfähige Perspektive nach der Wiedervernässung.
PROJEKT
WIRMOOR
-
Das Projekt WIRMOOR entwickelt eine länderübergreifende Strategie für den Moorbodenschutz im Schwäbischen Donaumoos (Bayern/Baden-Württemberg). Ziel ist es, Wiedervernässung, landwirtschaftliche Nutzung und regionale Entwicklung in Einklang zu bringen.
PROJEKT
MoorPower
-
MoorPower untersucht erstmalig umfassend die technischen, ökologischen und sozioökonomischen Effekte sowie die juristischen Fragestellungen bei der Kombination von Moor-Wiedervernässung und Photovoltaik unter gleichzeitiger Bewirtschaftung der Flächen mit Paludikulturen. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die konkrete Umsetzung von Moor-/Paludi-PV in Deutschland abgeleitet.
VERANSTALTUNG
Fachtagung mit Exkursionen
20. - 21. Mai 2026 | Stade
Seminarturnhalle in Stade, Niedersachsen
Moore sind Kraftzentren der Natur: Sie binden enorme Mengen Kohlenstoff, bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und wirken als natürliche Wasserspeicher. Die Rückkehr zu natürlichen oder naturnahen Mooren ist jedoch ein komplexer Transformationsprozess, der Landnutzung, regionale Wertschöpfung und gesellschaftliche Erwartungen neu ausbalancieren muss. Genau an diesem Punkt setzt die diesjährige Frühjahrstagung in Stade an.