PROJEKT
EVA-BioKULT
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Das Projekt erarbeitete eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die Implementierung von Sphagnum-Biomasse als Ausgangsstoff für gärtnerische Substrate in Deutschland. Des Weiteren wurde ein neues Produktionsverfahren für Sphagnum-Biomasse entwickelt. Hierfür wurden unterschiedliche Sphagnum-Arten kultiviert und biologische, sowie physikalische Eigenschaften untersucht. Durch die gezielte Optimierung des Anbauverfahrens werden die Ertragspotenziale von ausgewählten Sphagnum-Arten unter pflanzenbaulichen Bedingungen wissenschaftlich quantifiziert.
PROJEKT
HYTORF
Das übergeordnete Ziel des Forschungs- und Entwicklungsprojektes HYTORF (FKZ: 22009916) ist es, die Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten der Herstellung von ökologisch und ökonomisch wertvollen Torfersatzstoffen auf Basis der hydrothermalen Umwandlung aus Landschaftspflegematerial zu untersuchen.
FÖRDERUNG
2024 - 2027
Die Förderung stärkt nachhaltige, klima- und umweltschonende Landnutzung durch Netzwerke, Kooperationen und regionale Wertschöpfungsketten in Brandenburg. Sie unterstützt die Entwicklung gemeinsamer Konzepte, die Förderung von Ökomodellregionen zur Stärkung der Bio-Wirtschaft sowie Projekte zur Vermarktung regionaler und biogener Erzeugnisse. Ziel ist es, die Biodiversität zu schützen, den Klimaschutz voranzutreiben und nachhaltige regionale Wirtschaftskreisläufe zu etablieren.
FÖRDERUNG
Klima-/Moorschutz - investiv
2024 - 2027
Über Jahrhunderte war die Urbarmachung und Bewirtschaftung und damit auch die Entwässerung von Flächen für die Versorgung der Menschen erforderlich. Mit Blick auf die Herausforderungen des Klimawandels müssen nun jedoch neue Wege, zu einer klimagerechten Landwirtschaft gefunden werden. Dabei gilt es, die landwirtschaftlichen Strukturen in Brandenburg zu erhalten und gleichzeitig die Flächennutzung so umzustellen, dass die negativen Auswirkungen auf das Klima deutlich reduziert beziehungsweise vermieden werden. Dies bedarf eines umfassenden Transformationsprozesses.
PROJEKT
Torfersatzstoffe, TV 2
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Ziel des Teilvorhabens war es, Erkenntnisse zur Wachstumsleistung mehrerer Versuchspflanzen, in Abhängigkeit zu unterschiedlichen Beimischungsraten von Nachwachsenden Rohstoffen in Substraten, zu generieren.
PROJEKT
Torfersatzstoffe, TV 1
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Ziel des Teilvorhabens war die Koordination des Verbundvorhabens, sowie Erkenntnisse zum Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen als Ersatz von Torf in Substraten zu gewinnen. Dazu wurden Miscanthus giganteus, Paulownia tomentosa und Silphium perfoliatum als Rohstoffpflanzen ausgewählt und in unterschiedlichen gartenbaulichen Versuchsreihen auf ihre Einsatzfähigkeit als Torfersatzstoff getestet. Dabei wurden Substratmischungen mit einem Nachwachsenden Rohstoffanteil von 20 und 40 % getestet.
PROJEKT
Torfersatzstoffe
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Ziel des Verbundvorhabens "Entwicklung von Torfersatzstoffen auf Basis von Nachwachsenden Rohstoffen" war es, durch das Beimischen von Nachwachsenden Rohstoffen den Einsatz von Torf in Substraten zu reduzieren und so die Produktion von Kultursubstraten möglichst ressourcenschonend zu gestalten.
PROJEKT
RoNNi
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Das Projektteam möchte technische, ökonomische und soziale Voraussetzungen schaffen, um Niedermoore auf eine moorbodenerhaltende, klimaschonende Nassbewirtschaftung (Paludikultur) umzustellen. Aus nachhaltig angebauten und qualitätsoptimierten Typha-Pflanzen (»Rohrkolben«) sollen Gartensubstrate als Torfersatz sowie vermarktungsfähige Bauprodukte entstehen.
PROJEKT
InKliNaTor - Optimierung von Sphagnum-Paludikulturen unter schwierigen Rahmenbedingungen
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Das übergeordnete Ziel des Projekts ist das verbesserte Verständnis – und damit langfristig auch das verbesserte Management – von Sphagnum-Paludikulturen auch unter schwierigen und damit für deutsche Hochmoore typischen Rahmenbedingungen bezüglich Klima, Nährstoffdeposition und Torfeigenschaften. Ergebnisse dieses Projekts können auch auf Herausforderungen in der „klassischen“ Hochmoorrenaturierung übertragen werden.
PROJEKT
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Das Projekt zielt darauf ab, die Bewirtschaftung von Moorböden in Niedersachsen zu verändern, um CO₂-Emissionen durch Wiedervernässung zu reduzieren und Paludikulturen wie Rohrkolben und Schilf anzubauen. Diese Pflanzen sollen fossile Rohstoffe ersetzen und gleichzeitig wirtschaftliche Wertschöpfung ermöglichen. Trotz rechtlicher Hürden und technischer Herausforderungen werden Pilotflächen genutzt, um die Verfahren zu optimieren. Erste Erfolge zeigen sich in der Verwertung von Moorbiomasse in Baustoffen. Der Wissensaustausch zwischen Akteuren ist entscheidend, um die Nutzung von Paludikultur weiter auszubauen.
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