VERANSTALTUNG
Vorträge, Technikvorführung und Verwertungsmarkt
19. Oktober 2023 | 10:00 - 16:00 Uhr
MAFZ Paaren, Gartenstr. 1-3, 14621 Schönwalde-Glien
Die meisten Moore in Brandenburg sind entwässert, wodurch hohe Treibhausgasemissionen entstehen. Eine klimafreundliche und nachhaltige Nutzung der Moorböden ist möglich, bedeutet für die Landwirtschaft allerdings eine Umstellung auf höhere Wasserstände. Wir möchten Sie herzlich einladen, bei unserer Veranstaltung neue Ansätze und Wertschöpfungen einer angepassten Bewirtschaftung von Moorflächen kennenzulernen.
PROJEKT
MORGEN
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Die Greifswalder Moorstudie bilanzierte die Treibhausgasemissionen der Moore im Stadtgebiet der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, um dadurch Handlungsempfehlungen zur Emissionsreduktion durch Wasserstandsanhebung abzuleiten. Dazu wurde unter anderem die Verbreitung der Moorflächen auf dem Greifswalder Stadtgebiet kartiert sowie ihr Treibhausgas-Einsparpotential ermittelt und die Vernässbarkeit abgeschätzt. Innerhalb des Vorhabens wurden außerdem die Stadt-Land-Beziehungen zur Produktion von Biomasse in Paludikultur und deren stoffliche und energetische Verwertung aufgebaut und gefestigt.
PROJEKT
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Das Ziel dieses Vorhabens ist die Erarbeitung von geeignetem Ausgangsmaterial für die Konzeption einer Moorschutzstrategie der Bundesregierung. Im Rahmen dessen wurden außerdem Gebiete mit großen Potenzialen für die Umsetzung von Moorschutzmaßnahmen identifiziert. Des Weiteren ging es um die Planung und Durchführung einer Stakeholder-Veranstaltung, sowie deren anschließende Auswertung.
PROJEKT
Fachliche Unterstützung von Bundesamt für Naturschutz und Bundesumweltministerium bei der Erarbeitung der Moorschutzstrategie
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Ziel dieses Forschungsvorhabens war die Erarbeitung umfassender fachlicher Grundlagen zum Moorschutz, die dazu geeignet sind, dem Bundesumweltministerium als Ausgangsmaterial für die Erarbeitung und nachfolgende Umsetzung einer Moorschutzstrategie der Bundesregierung zu dienen.
PROJEKT
MoKli
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Ziel des Verbundprojektes war die Unterstützung der im Klimaschutzplan 2050 anvisierten Einsparung von Treibhausgasen im Sektor Landwirtschaft (Klimaschutz durch Landnutzung). Im Mittelpunkt stand die Entwicklung von regional spezifischen Landnutzungsoptionen, die die Reduzierung und letztlich das Anhalten der Torfzehrung ermöglichen sowie die Beratung zur angepassten, landwirtschaftlichen Nutzung auf organischen Böden.
PROJEKT
Paludi-PRIMA
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Das Verbundprojekt Paludi-PRIMA (FKZ: 22026017 und FKZ: 22032718) untersuchte mit Schilf und Rohrkolben einheimische Pflanzenarten, die an wassergesättigte Böden angepasst sind, den Torferhalt ermöglichen und durch die stoffliche Verwertung der Biomasse ein hohes Wertschöpfungspotential haben. Paludi-PRIMA sollte dazu beitragen, Paludikultur auf Niedermoorstandorten in die Praxis zu bringen.
PROJEKT
MOORuse
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Ziel des Forschungsvorhabens ist es, neue nachhaltige Nutzungsmöglichkeiten für Niedermoore zu erarbeiten, die sowohl die ökologischen Funktionen (Biodiversität, Wasserhaushaltsregulierung, etc.) berücksichtigen und fördern, die fortschreitende Mineralisierung des vorhandenen Torfkörpers verhindern (weitgehend klimaneutrale Treibhausgasbilanz), wirtschaftlich tragfähig sind und in regionale Wertschöpfungsketten integriert werden können.
VERANSTALTUNG
21. September 2023
Bad Zwischenahn
Auf dem mittlerweile 57. Deutschen Torf- und Humustag werden fachkundige Referenten*innen erwartet, die in ihren Vorträgen aktuelle Fragestellungen und Entwicklungstrends der Branche aufgreifen. In diesem Jahr richtet die Veranstaltung den Blick in erster Linie auf die Zukunft der Branche und befasst sich mit aktuellen Trends, Herausforderungen und Innovationen.
PROJEKT
Büffelwirtschaft
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In diesem Projekt werden abiotische und biotische Effekte der Büffelhaltung auf nasse Niedermoore untersucht und damit verbundene Ökosystemleistungen qualitativ beschrieben und wo möglich quantifiziert. Dies dient als Grundlage für die Erstellung eines Zertifikats, das für die nachhaltige Vermarktung von Produkten aus der Paludikultur, z.B. Büffelfleisch, aber auch für die Zertifizierung anderer Produkte aus der nassen Moornutzung benötigt wird. Grundlagen für ein Zertifizierungsmodell für die Nutzung pflanzlicher Biomassen aus nassen Mooren werden erarbeitet.
PROJEKT
Paludi Produkt
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Das Projekt Paludi-Produkt untersucht in Kooperation mit regionalen Akteuren die Möglichkeit zur Einbringung von Naturfasern aus Moorpflanzen in die Herstellung naturfaserverstärkter (Bio-)Kunststoffe. Ausgehend von dem Wissen über die Pflanzen werden Fragen über deren Eignung in der Verarbeitung zu möglichst nachhaltigen Produkten untersucht.
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