Hier werden alle in der Moorschutzdatenbank eingetragenen Projekte (z. B. Wiedervernässung, Forschung) gelistet (weitere Hinweise hier). Wenn Sie Projekte beisteuern wollen, nutzen Sie bitte das Projektformular.
Ziel des Projektes ist die Vernetzung und gegenseitige Unterstützung bei der Umstellung auf Feucht-/ Nassbewirtschaftung auf Moorgrünland. Beispielhaft soll gezeigt werden, wie moorangepasste Technik sinnvoll und effizient, mit möglichst geringem Investitionsaufwand eingesetzt werden kann. Ein Zusammenschluss mehrerer Betriebe für die gemeinschaftliche Nutzung der speziellen Technik (z.B. Maschinenrings, Maschinengemeinschaften, Genossenschaften etc.) wird angestrebt. Dazu wird es betriebswirtschaftliche und praxisbezogene Untersuchungen, sowie Beratungen zum Moorschutz, sowie zum Einsatz von moorschonender Technik (z.B. Förderrichtlinie ProMoor) geben.
Pilotbetrieb für eine Landwirtschaft der Zukunft in der Eider-Treene-Sorge Region
Dez 2021 - Dez 2031
Das Pilotprojekt Klimafarm untersucht, wie Moorböden für den Klima- und Artenschutz weiter vernässt werden können und die Bewirtschaftung für Landwirt*innen ökonomisch attraktiv gestaltet werden kann. Moorbodenerhaltende Grünlandbewirtschaftung soll sich für Landwirt*innen wirtschaftlich lohnen und gleichzeitig das Klima und die Biodiversität nachhaltig schützen, dies ist das zentrale Ziel des Projektes.
Ein wichtiger hemmender Faktor für die Umsetzung von Moorwiedervernässungen ist das oft noch mangelnde Wissen. MoKKa widmet sich dem akteursbezogenen Kapazitätsaufbau für den Moorklimaschutz in Mecklenburg-Vorpommern und bundesweit. Den Akteur:innen wird umfangreiche und konkrete, an den Bedarfen orientierte Unterstützung geboten, um mehr praktische Umsetzung flächenwirksam durchzuführen.
PaplGas2 ist ein Forschungsprojekt, welches zum zentralen Ziel hat, einen Prozess zur Vergärung von Pappelholzfasern zu Biogas zu entwickeln. Desweiteren soll ein Wärmeversorgungskonzept für ein urbanes Wohnquartier konzipiert werden und das Gesamtverfahren ökonomisch und ökologisch bewertet werden. Das Projekt basiert auf der vorangegangenen PaplGas-Machbarkeitsstudie.
Das Projektziel ist die Förderung der Artenvielfalt in den vielfältigen Lebensräumen der Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Projektflächen. Neben den konkreten Naturschutzmaßnahmen und dem begleitenden Monitoring liegt ein weiterer Schwerpunkt auf der Vernetzung verschiedener Verbund- und Regionalpartner*innen aus den Bereichen Anwendung, Verwaltung und Forschung. Die Etablierung und Festigung neuer Netzwerke sind weitere Kernaspekte der begleitenden Öffentlichkeitsarbeit.
Dieses Verbundvorhaben hat zum Ziel, die verschiedenen Sparten des Gartenbaus mit fachlichen Lösungen zu unterstützen, um den ökologisch dringenden Umstieg auf torfreduzierte und torffreie Substrate zu fördern.
Dieses Teilvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung und Bewertung von torfreduzierten Produktsystemen im Gartenbau. Zentral für dieses Teilvorhaben sind Koordinations- und Kommunikationsaufgaben.
Das Teilvorhaben konzentriert sich auf die Untersuchung der neuen potenziellen Substratausgangsstoffe (Gärrest und Fasernessel) sowie auf die Weiterentwicklung eines Prüfrasters für Torfersatzstoffe. Dieses soll für die Mischung von Kultursubstraten mit mehr als zwei Komponenten erweitert werden.
Ziel dieses Teilvorhabens ist die pflanzenbauliche Bewertung des Einsatzes kleinvolumiger Erdpresstöpfe zur Reduzierung des Torfeinsatzes im Freilandgemüsebau.
Ziel des Projekts ist es, eine eigenständige Methodik und ein Honorierungsmodell für Emissionseinsparungen im Bereich Moore und organische Böden in Bayern zu entwickeln und zu etablieren. Diese sollen auf dem Zertifizierungsregelwerk moorbenefits aufbauen. Das nach internationalen Standards konzipierte moorbenefits-Konzept soll weiterentwickelt und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden. Der geplante Zertifizierungsstandard soll durch die Honorierung von Emissionseinsparungen aus Moorwiedervernässung vorerst die bayerische Staatsverwaltung auf dem Weg zur Klimaneutralität unterstützen.
Dieses Teilvorhaben (2220MT003A) beinhaltete die Koordination, wissenschaftliche Begleitung und Wissenstransfer im Gesamtvorhaben, die Begleitung der gartenbaulicher Tests mit Rohrkolben-basierten Presstopferden, sowie die Untersuchungen zu Qualität und Produktivität von Rohrkolben in Abhängigkeit vom Standort, sowie das Identifizieren geeigneter Ernte- und Lagerungszeiten für Rohrkolben-Biomasse.
Das Projekt setzte sich zum Ziel, die nachhaltige Erzeugung und die Potenziale von Rohrkolben-Biomasse als alternativen Substratausgangsstoff zu erforschen. Da für den Gemüsebau-Sektor mehr als die Hälfte des im professionellen Gartenbau verwendeten Torfes verbraucht wird, wollte das Vorhaben eine um mindestens 50 % torfreduzierte Presstopferde entwickeln.
Dieses Teilvorhaben (2220MT003B) beinhaltet die Entwicklung eines geeignete, schlagkräftigen und bodenschonendes Konzepts zur Ernte und Aufbereitung, Ballen oder Bunden bzw. Häckseln von Rohrkolben, einschließlich Bergung und Abtransport.
In diesem Teilvorhaben (2220MT003C) wurden torfreduzierte Presstopferden für die Jungpflanzenanzucht im Gemüsebau entwickelt. Dafür wurden geeignete Torfersatzstoffe (wie Rohrkolben, Holzfaser und Torfmoos) identifiziert und so aufbereitet (Zerkleinern, Auffasern, Fermentieren, u.a.), dass ihre Substrateigenschaften optimiert werden. Die entwickelten Presstopferden wurden bodenphysikalisch und –chemisch analysiert und mittels geschlossenem Kressetest und ersten Anzuchttests geprüft, bevor ihre Eignung gartenbaulich erprobt wurde. Die Lagerungsfähigkeit der fertigen Erden wurde ebenfalls getestet.