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Inhalt des Vortrags
Die Anhebung der Wasserstände in entwässerten Mooren gilt als zentrale Maßnahme zur Wiederherstellung ihrer ökologischen Funktionen, insbesondere für Klimaschutz, Wasserrückhalt und Biodiversität. Obwohl die Wirksamkeit der Wiedervernässung wissenschaftlich gut belegt und in der Praxis vielfach erprobt ist, sind weiterhin große Teile der Moorflächen in Deutschland entwässert.
Der Vortrag geht der Frage nach, wie der Übergang vom vorhandenen Wissen zur flächigen Umsetzung gelingen kann. Behandelt werden unter anderem:
- Herausforderungen bei Planung und Genehmigung von Wiedervernässungsprojekten
- Zielkonflikte in der Flächennutzung
- Anreize für Landwirtinnen und Flächeneigentümerinnen
- praktische Beispiele und Pilotvorhaben zur Wiedervernässung und Nassbewirtschaftung
Dabei werden sowohl bestehende Hürden als auch mögliche Lösungsansätze und Wege zur Beschleunigung der Umsetzung aufgezeigt, mit Blick auf nationale und internationale Klima- und Wiederherstellungsziele.
Referentin und Moderation
Sophie Hirschelmann ist Diplom-Landschaftsökologin und seit mehreren Jahren am Greifswald Moor Centrum in verschiedenen Projekten tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen des Moorklimaschutzes, Planungsprozessen, Wissenstransfer sowie der Kommunikation von Pilotvorhaben zur Nassbewirtschaftung. Sie koordiniert die Arbeitsgruppe Moor- und Klimaschutz Deutschland der Michael Succow Stiftung und arbeitet unter anderem im Projekt MOOReturn, einem Modellvorhaben für Paludikultur in Mecklenburg-Vorpommern.
Moderation: Prof. Dr. Gerald Jurasinski
Veranstaltungsort
Alfried Krupp Wissenschafskolleg Greifswald
Martin-Luther-Straße 14
17489 Greifswald
Stiftung Alfried Krupp Kolleg Greifswald
Martin-Luther-Straße 14
17489 Greifswald
