©ZUG; GMC/Busse
Im Fokus des Podcasts „Nass und nachhaltig – Klima, Landwirtschaft und die Zukunft unserer Moorböden“ der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) stehen die vier vom Bundesumweltministerium geförderten Pilotprojekte zum Moorbodenschutz. Sie erproben, wie sich Moorböden nass und zugleich wirtschaftlich tragfähig nutzen lassen – praxisnah, regional angepasst und übertragbar auf andere Regionen.
Die Hörer*innen erhalten Einblicke in Praxis, Forschung und Entwicklung rund um die Wiedervernässung von Mooren und die landwirtschaftliche Nutzung nasser Moorböden.
Nasse Moore sind Klimaschützer, Wasserspeicher und Lebensräume zugleich. Doch 95 Prozent der Moore in Deutschland wurden in der Vergangenheit für eine land- oder forstwirtschaftliche Nutzung entwässert. Auf trockengelegten Moorböden entstehen hohe Treibhausgasemissionen, die Böden sacken Jahr für Jahr ab.
Die Reportage macht deutlich: Paludikultur, die land- und forstwirtschaftliche Nutzung nasser Moorböden, eröffnet große Chancen – für den Klimaschutz, für die Landwirtschaft und für neue Wertschöpfungsketten. Erste Anwendungen sind vielversprechend, von Reetdächern bis hin zu Bau- und Dämmstoffen. Gleichzeitig wird klar, dass es für Landwirt*innen bisher sehr anspruchsvoll ist, ihren Betrieb auf Paludikultur umzustellen. Nasse Böden lassen sich nicht wie herkömmliche Böden bewirtschaften. Es braucht spezielle Maschinen, neues Wissen und vor allem verlässliche Absatzmärkte.
Hintergrund
„Nass und nachhaltig“ ist ein Podcast der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) und wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) finanziert. Die Staffel wurde im Rahmen der Pilotvorhaben zum Moorbodenschutz und den Moorschutz-Förderprogrammen InAWi und 1.000 Moore des Bundesumweltministeriums umgesetzt.
Jetzt Podcast anhören: https://www.z-u-g.org/foerderung/pilotvorhaben-moorbodenschutz/podcast/
Pilotvorhaben Moorbodenschutz: moorpiloten@z-u-g.org
